St. Wendel empfängt erneut die weltbesten Supermoto-Pilot*innen, denn der Deutsche Grand Prix kehrt in den Wendelinuspark zurück. Das Rennen findet am letzten Maiwochenende statt und bleibt der einzige deutsche Lauf im Kalender der Supermoto-Weltmeisterschaft.
Die Strecke, die sich über eine öffentliche Straße und einen großen Parkplatz schlängelt, wurde umgestaltet, um ein noch packenderes Rennerlebnis zu bieten. Lokalmatador Leon Langer aus Merchweiler wirkte an der Neugestaltung mit: Dank terrassenförmig angelegter Zuschauerbereiche erhält der Kurs nun ein stadionartiges Flair und bessere Sichtachsen.
Lokale Planung und praktische Anpassungen
Durch das neue Layout lässt sich der Kurs für Zuschauer*innen und Fahrer*innen gleichermaßen leichter überblicken. Eine verbesserte Wasserversorgung im gesamten Park ermöglichte den Organisatoren eine effizientere Streckenplanung. Hartmut Gisch, verantwortlich für den Aufbau, erklärt, dass kleine Anpassungen Jahr für Jahr den Ablauf und die Sicherheit optimieren. Dank einer verlegten Schlauchführung ist die früher notwendige große Schlauchbrücke diesmal überflüssig.
Mehr Sicherheit für alle Beteiligten
Über 100 Strohballensäcke und 350 Gitterelemente säumen die Strecke und schützen Fahrer*innen wie Fans. Die Maßnahmen erfüllen nicht nur die Sicherheitsnormen, sondern erleichtern auch die Zuschauerlenkung und entlasten die Aufbau-Teams. Das Ziel der Organisatoren: jede Ausgabe noch sicherer machen, ohne dem Sport seine Faszination zu nehmen.
Spitzenfahrer*innen und starke lokale Unterstützung
Der vierfache Weltmeister Marc-Reiner Schmidt aus Friedrichshafen führt die Gesamtwertung vor St. Wendel an. Er peilt den nächsten Super-Pole-Sieg an, um seine Führung auszubauen. Neben ihm gehen auch Lokalgrößen wie Maria Eschlberger und Peter Mayerbüchler auf heimischem Terrain an den Start.
Rennen mit Rücksicht auf die Umwelt
In den vergangenen Jahren hat die Veranstaltung zahlreiche Schritte unternommen, um die umliegende Natur zu schützen. Lokale Vereine und Organisatoren setzen darauf, die Umweltbelastung zu minimieren und zugleich ein Großevent auf die Beine zu stellen. Dank sorgfältiger Planung gilt der Grand Prix in St. Wendel inzwischen als Vorzeigebeispiel dafür, wie Motorsport und Verantwortung zusammenpassen.